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Arbeits- und Schutzgerüste

Arbeitsgerüste:

Diese Gerüstart dient dazu Arbeiten an Baustellen ausführen zu können, die nicht oder nur schwer zugänglich sind, wie z.B. Verputzarbeiten oder Arbeiten an Dachstühlen. Ein solches Gerüst muss eine ausreichende Tragfähigkeit besitzen um die darauf Arbeitenden, Arbeitsgeräte und Arbeitsmaterialien tragen zu können.

Arbeitsgerüste werden in der DIN EN 12811-1 genauer beschrieben.

 

Schutzgerüste:

Schutzgerüste sind nicht dazu gedacht um auf diesen Arbeiten auszuführen, sondern um die Arbeiter und Passanten gegen Absturz zu sichern oder um diese vor herabfallenden Bauteilen zu schützen. Als Beispiel sei hier das Dachfanggerüst genannt, welches erforderlich ist, um auf dem Dach Arbeitenden vor einen tieferen Absturz zu sichern.

Schutzgerüste werden in der DIN 4420-1 genauer beschrieben.

Für den Aufbau von Arbeits- und Schutzgerüste verwenden wir ausschließlich Stahlgerüste. Es ist der Koloss unter den Gerüsten und steht ganz klar für extreme Belastbarkeit und enorme Stabilität. Aufgrund des hohen Eigengewichts muss ein Stahlgerüst umsichtig und fachgerecht aufgestellt werden. Die Erfahrung und das Knowhow der Jura Gerüstbau GmbH ermöglicht selbst bei einem Stahlgerüst einen raschen Aufbau. Das Aufstellen eines solchen schweren Gerüsts lohnt sich auch, wenn es sich um eine längerfristige Baumaßnahme handelt. Der Werkstoff Stahl hat sich bei uns seit Jahrzehnten als äußerst robust und widerstandsfähig erwiesen. 

Fassadengerüste

Wird an einem Haus oder einem Gebäude ein neuer Anstrich fällig oder werden andere Sanierungsarbeiten nötig, so wird ein Fassadengerüst aufgestellt. Es ist ein relativ einfaches Standgerüst, welches rasch auf- und abgebaut werden kann. Der Rahmen und die Beläge sind schnell montiert, so dass die eigentlichen Arbeiten zügig beginnen können. Das Fassadengerüst bietet eine solide und sichere Arbeitsplattform von den unteren Ebenen bis unter das Dach. 
Für die notwendige Sicherheit werden an einem Fassadengerüst selbstverständlich Bordbretter angebracht und Durchstiege gesetzt. Darüber hinaus schützen die Geländer vor einem möglichen Sturz.

Dachfanggerüste

Ein Dachfanggerüst ist ein Schutzgerüst und wird immer dann verwendet, wenn bei einem Dachdeckergerüst der Seitenschutz nicht gewährleistet ist. Das Dachfanggerüst wird in der Regal auf der obersten Ebene eines klassischen Fassadengerüst angebracht und mit diesem fest verankert.

Charakteristisch für das Dachfanggerüst ist das robuste Fangnetz. Dieses soll nicht nur fatale Stürze der Dachdecker verhindern, sondern auch das Herabstürzen von Dachziegeln, Werkzeugen oder anderen Gegenständen ausschließen. Ohne ein solches Fanggerüst ist die Ausführung einiger Arbeiten verboten. Das Dachfanggerüst dient nicht nur der Sicherheit der Arbeiter, sondern auch der Passanten. Die strengen Sicherheitsvorschriften besagen, dass ein solches Dachfanggerüst ab einer Arbeitshöhe von 3m und einer Dachneigung von 20 bis 60 Grad anzubringen ist.

Sondergerüste

Fahrgerüste

Wenn die zu verrichtenden Arbeiten eher von kurzer Dauer und geringen Höhen zu vollziehen sind, so muss eine flexible Lösung gefunden werden. Für solche Fälle werden gern Fahrgerüste verwendet. Diese sind dank angebrachter Rollen mobil und können jederzeit an den neuen Arbeitsbereich verschoben werden. Das Fahrgerüst ist meist aus Aluminium gefertigt. Somit lässt es sich natürlich leichter bewegen. Dennoch bietet es selbstverständlich eine hohe Stabilität und eine solide Arbeitsfläche. Die mögliche Arbeitshöhe ist bei dieser Art des Gerüstes meist auf 10m beschränkt.

Auslegergerüste

Das Auslegergerüst ist im Grunde genommen eine Art Kombination aus Arbeitsgerüst und Schutzgerüst. Vorrangig wird es im Rohbau verwendet. Doch auch beim Brückenbau kommt es hin und wieder zum Einsatz. Der Nachteil ist der zeitaufwendige Aufbau. Die Ausleger müssen kraftschlüssig an der Etagendecke angebracht werden. Darauf werden dann die Beläge angebracht und es entsteht eine Arbeitsfläche. Nach Beendigung der Arbeiten muss das Auslegergerüst wieder zurückgebaut werden und die im Mauerwerk entstandenen Öffnungen wieder verschlossen werden. Trotz des Zeitaufwandes ist es oftmals nur mit Hilfe dieser Gerüstart möglich Vorsprünge oder schwer zugängliche Flächen zu erreichen.

Treppengerüste

Bei umfangreichen Arbeiten, wenn über den Zugang umfangreiche Materialmengen transportiert werden müssen oder die Aufstiegshöhe mehr als 10m beträgt, sind laut der Berufsgenossenschaft Bau, Treppen als Zugang zum Arbeitsplatz auf dem Gerüst vorzusehen.

Gerüsttreppenaufstiege werden mit einem vorgesetzten Gerüstfeld in das vorhandene Arbeits- oder Schutzgerüst integriert. Jede Belagsebene ist damit sicher und bequem erreichbar. Der Gerüstbelag wird somit nicht durch einen innenliegenden Leitergang in der Nutzungsbreite eingeschränkt. Auch ein freistehendes Treppengerüst ist denkbar, um einen Zugang zu höheren Arbeitsebenen zu schaffen.

 

Raumgerüste

Ein Raumgerüst wird im Inneren eines Raumes, also unter einem Dach und zwischen den bestehenden Wandkonstruktionen errichtet und auch als flächenorientiertes Gerüst bezeichnet.  Raumgerüste werden eingesetzt um z.B. in hohen Hallen Sanierungs- und Umbauarbeiten vorzunehmen. 

Zur besseren Erreichbarkeit der jeweiligen Einsatzorte werden Raumgerüste häufig mit Gerüsttreppen versehen.

Die Verhältnisse von der Raumgerüsthöhe zur kleinsten Aufstandsfläche sind normiert, um die Standsicherheit des Gerüstes zu optimieren.

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